Babys haben von Geburt an das Bedürfnis nach Sauberkeit. Kein Wunder, wer mag es schon, im Nassen oder sogar Schmutz zu liegen – womöglich auch noch im Eigenen? In vielen Regionen der Welt werden Babys und Kleinkinder daher von Geburt an “abgehalten”, d.h., es wird ihnen ermöglicht, ihr kleines und großes Geschäft außerhalb einer Windel zu verrichten.

Windelfrei ist kein Verbot, Windeln zu tragen

Auch in Deutschland setzt sich diese Methode unter dem Namen “Windelfrei” oder “Teilzeit-Windelfrei” immer mehr durch. Doch diese Begriffe schrecken viele ab – sie klingen nach Stress; nach Häufchen und Pfützen, wo man keine will; und nach Perfektionsdruck. Darum hat Rita Messmer, die diese Methode in den deutschsprachigen Raum eingeführt hat, einen neuen Namen gefunden: “hello nappy” steht für das Wissen, wann euer Kind “mal muss” und die Chance für das Kind, “es” genau da zu tun, wo es hingehört: Auf dem Töpfchen oder der Toilette. Von Anfang an. Und wenn das gerade mal nicht geht oder zwischendurch, bei den Großeltern und in der Tagesbetreuung werden Windeln getragen. Am Besten Stoffwindeln, weil die dem Kind nicht das Gefühl für seine Ausscheidungen abtrainieren. (Und natürlich aus vielen weiteren Gründen, mehr dazu hier.)

Individuelle Beratung

Wie das funktioniert, was euch helfen kann und welche Positionen gut für’s Baby sind, erfahrt ihr bei uns. Kommt gern auch schon, wenn das Baby noch nicht da ist, dann könnt ihr direkt nach der Geburt damit starten und damit Babys sensible Phase (in den ersten drei Monaten nach Geburt) nutzen. In dieser Zeit lernt das Baby besonders leicht, wohin das kleine und große Geschäft gehören – in die Windel oder ins Klo? Es drückt klar aus, dass es mal muss, und es ist an uns, zu entscheiden, wohin.

Euer Kind ist schon älter? Kein Problem! Auch wenn euer Kind schon mehrere Monate alt ist, könnt ihr noch starten. Und natürlich beraten wir auch beim “klassischen” Trockenwerden, bei Bettnässen und anderen späteren Herausforderungen. Ihr seid herzlich willkommen! Es wird nie wieder so einfach wie am Anfang, aber nichtsdestotrotz ein großer Gewinn für alle Beteiligten.

Warum dieser Aufwand? Weil er sowieso kommt. Natürlich könnt ihr euch für Vollzeitwickeln entscheiden und später das Trocken werden unterstützen, wie es in vielen Familien üblich ist. Aber viele Eltern haben im ersten Jahr Elternzeit, also entspannt Zeit, wohingehend es später nebenbei laufen muss und dadurch möglicherweise stressiger wird – vorallem, wenn es dann nicht gleich klappt. Doch auch in diesem Fall bin ich gern für euch da.

Die erste angefangene Stunde einer Erstberatung kostet 60 €, jede weitere angefangene halbe Stunde 30 €. Durchschnittlich dauert eine Erstberatung 1 – 1,5 Stunden. Gerne kann diese auch mit einer Stoffwindelberatung kombiniert werden (ca. 1,5 Std. mehr).

Die Beratung kann entweder bei mir oder bei euch zu Hause stattfinden. Etwaige Fahrtkosten werden mit 0,30 € pro Kilometer berechnet. Außerdem habt ihr auch die Möglichkeit, eine Online-Beratung via Zoom in Anspruch zu nehmen.